Inklusion

Was ist Inklusion?
Wenn anders sein normal ist, dann ist das gelungene Inklusion!
„Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.“ (www.aktion-mensch.de)

„Allgemeine Schulen sollen sich im Verlauf eines inklusiven Schulentwicklungsprozesses als System so verändern, dass sie grundsätzlich alle Kinder und Jugendliche aufnehmen und eine für sie bestmögliche individuelle Förderung bieten können.“ (aus Profilbildung Inklusive Schule, S.11)

Wir setzen Inklusion folgendermaßen auf zwei Ebenen um:
Inklusion innerhalb unseres Förderzentrums

An unserer Schule werden Kinder mit verschiedensten Förderschwerpunkten individuell unterrichtet.
  • Wir arbeiten in kleinen Klassen.
  • Auf der Grundlage einer Diagnostik der Lernausgangslage werden individuelle Förderpläne erstellt.
  • Unterrichtsinhalte und Ziele werden den individuellen Lernfortschritten der Kinder permanent angepasst.
  • Arbeit und Austausch im Team, Vernetzung mit an der Schule tätigen Fachdiensten (Ergotherapie, Logopädie, Sozialpädagogin,…).
  • Proaktive Elternarbeit, um die bestmögliche Lernausgangslage für jedes einzelne Kind zu schaffen, Ganztag.
Unterstützung und Begleitung der allgemeinen Schulen auf ihrem Weg zur Inklusion
Den inklusiven Gedanken bringen wir auf zwei unterschiedliche Arten an die allgemeinen Schulen.
  • Zum einen durch die Arbeit des MSDs (s. MSD).
  • Zum anderen durch an Schulen mit Schulprofil Inklusion abgeordnete Lehrkräfte. Diese Fachkräfte für Inklusion sind fester Bestandteil des Lehrerkollegiums der Regelschule und damit Ansprechpartner für alle SchülerInnen und Eltern der Schule.
Konkret bedeutet dies folgende Dinge:

  • Unterstützung, Beratung und enger Austausch von und mit Schulleitungen, Kollegen, Eltern und SchülerInnen.
  • Diagnostik, Beratung, Förderung.
  • Erstellung des förderdiagnostischen Berichts.
  • Erstellen von Förderplänen auf der Grundlage einer Diagnostik der Lernausgangslage, gemeinsam mit der Regelschullehrkraft.
  • Mitarbeit am Schulentwicklungsprozess.
  • Unterricht in Tandemklassen.
  • Vernetzung mit inner- und außerschulischen Fachdiensten.
  • Vor- und nachschulische Beratung: Austausch mit Kindergärten, Einschulungsbegleitung und Begleitung in den Berufseinstieg.
  • Anbieten von schulhausinternen Fortbildungen an den Regelschulen.
  • Professionalisierung durch Fortbildungen der Sonderpädagogischen Fachkräfte zur Vertiefung der Fachkompetenz.
  • Regelmäßiger kollegialer Austausch zur gegenseitigen Professionalisierung.